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St. Josef (Berlin-Köpenick)

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West-Fassade

St. Josef im Berliner Ortsteil Köpenick ist eine katholische Pfarrkirche im Dekanat Berlin Treptow-Köpenick, die in der Dammvorstadt steht. Die Kirche wurde bei ihrer Eröffnung 1899 dem hl. Josef geweiht. Sie steht seit den 1980er Jahren unter Denkmalschutz.

Am Zusammenfluss von Dahme und Spree entstand im 14. Jahrhundert auf der Schlossinsel Coepenick eine erste Burganlage. In der Umgebung siedelten sich vor allem Bauern und Handwerker an, es entstand das Dorf Coepenick, das sich zu einer kleinen Stadt im Kreis Teltow/Mark entwickelte. Im 19. Jahrhundert entfaltete sich hier erste Industrie, und Fabrikarbeiter zogen in die Nähe. Die meisten der Zugezogenen waren Katholiken und bildeten um 1850 eine Gemeinde mit rund 150 Mitgliedern. Zwischen 1855 und 1884 fanden nun monatlich ein Gottesdienst und Kommunionsunterricht im Haus des Köpenicker Kaufmanns Gerhard Schmidt (Schloßallee 2) statt. Im Jahr 1857 hatte er das obere Stockwerk zu einer kleinen Kapelle ausgestaltet.

St. Josef ist die älteste Pfarrei an der Oberspree und wurde ab 1719 von Berliner Dominikanern seelsorgerisch mitversorgt. Die erste heilige Messe, die dort regelmäßig gefeiert wurde, zelebrierte der Missionsvikar Eduard Müller aus der Berliner St.-Hedwigs-Gemeinde am 26. Dezember 1852 in einem Zimmer der damaligen Weißbierbrauerei Peters, Schloßstraße 27.

Die katholische Gemeinde in Coepenick (Schreibweise seit 1930: Köpenick) wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der katholischen Missionspfarrei Fürstenwalde zugewiesen, deren Seelsorger Pfarrer Rieger war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stieg die Anzahl der Katholiken aufgrund der stark expandierenden Industrie sowie des in Köpenick stationierten Militärs und der damit in Verbindung stehenden Einwanderung aus Polen und Schlesien auf rund 3000 Personen.

Bis zur Fertigstellung eines eigenen Kirchengebäudes gründete der Pfarrer Langer (aus Fürstenwalde) in dem vorhandenen Gebäude an der Lindenstraße, das zu einem provisorischen Pfarrhaus umgenutzt worden war, auf dem gekauften Baugrundstück die „erste katholische Privatschule in Coepnick“.

Danach fanden zwischen 1890 und 1899 dort auch vierzehntägige Sonntagsgottesdienste statt. Die beauftragten Seelsorger erteilten ab 1894/1895 auch katholischen Religionsunterricht in den Orten „Kalkberge/Rüdersdorf“ (ab August 1894), „Schenkendorf bei Königs Wusterhausen“ (ab 1. November 1894) sowie Erkner (ab Ostern 1895. Der Pfarrbezirk Fürstenwalde war ein weites Feld (2500 km²), zu dem unter anderem Köpenick, Adlershof, Rüdersdorf, Königs Wusterhausen und Erkner gehörten.

Köpenick wurde am 2. Mai 1896 zur selbstständigen Pfarrei erhoben und gilt damit als Mutterkirche später entstandener Berliner Pfarreien.

Der Kirchenvorstand erwarb 1884 ein Grundstück in der Lindenstraße 11 samt dem darauf befindlichen Landhaus nahe der Dammbrücke, die die Verbindung zwischen Altstadt Köpenick und den westlich gelegenen Erweiterungsvierteln herstellt. (Die Hausnummern wurden später so verändert, dass das Grundstück seit Mitte des 20. Jahrhunderts die Nummer 43 trägt.)

Die Gemeinde beauftragte nun den Berliner Architekten und Baumeister Paul Franke mit ersten Planungen eines Kirchengebäudes. Die 1894 vorgelegten Bauzeichnungen dienten dann als Basis zur Beantragung einer Baugenehmigung bei Fürstbischof Georg Cardinal Kopp, der diese am 4. Juni 1895 erteilte. Doch den staatlichen Stellen des Deutschen Reiches genügte diese Genehmigung nicht, sie verlangten von der Kirchengemeinde einen Nachweis, dass die geschätzte Bausumme von etwa 55.000 Mark ohne Probleme aufgebracht werden könne.

Ein bereits 1890 gegründeter Kirchbausammelverein hatte bis dahin zwar schon 11.000 Mark an Spenden aufgebracht, was aber den Beamten nicht reichte. Der Kirchenvorstand erweiterte seine Aktivitäten deshalb und konnte größere Beträge von den Bonifatiusvereinen Breslau, Münster, Köln und Freiburg im Breisgau auftreiben sowie Garantien von wohlhabenden Cöpenicker Bürgern vorlegen. Zusätzlich fanden Spendenkonzerte, eine Lotterie und der Verkauf von Spendenkarten statt.

Trotzdem zog sich dieser Vorgang Monate und Jahre hin, bis die Königliche Regierung in Potsdam am 2. Juli 1897 endlich die Staatsgenehmigung (Conzession) zum Neubau eines katholischen Gotteshauses am Ufer der Dahme erteilte. Diesem Beschluss folgte dann am 24. November 1897 auch die baupolizeiliche Genehmigung der Stadt Cöpenick.

Der Architekt verfeinerte seine Baupläne nun und fügte diesen auch den Neubau eines Pfarrhauses anstelle des alten Landhauses hinzu. Für beide wählte er den damals weit verbreiteten neugotischen Stil aus Backsteinen. Er bekam die Bauleitung übertragen und am 4. Oktober 1897 konnte der erste Spatenstich mit einem Hochamt gefeiert werden.

Wichtig war, dass wegen der Nähe zum Ufer der Dahme und weil der Boden aus Sand, Torf und Moor bestand, das Gotteshaus auf 435 Holzpfählen errichtet werden musste. Die Eichenbohlen ließ der beauftragte Köpenicker Ratszimmermeister Martin in Bündeln zu je etwa 9 bis 10 schräg in den Boden schlagen und im oberen Bereich mit einem Kranz aus einem Meter starken Zementbeton vergießen.

Die Grundsteinlegung fand am 8. Mai 1898 unter Anwesenheit des Fürstbischöflichen Delegaten für Brandenburg und Pommern des Bistums Breslau Propst Karl Neuber aus der Berliner St-Hedwigs-Gemeinde statt. Der Stein kam jedoch nicht in den Baugrund, sondern wurde mit dem Datum versehen neben dem Altarraum sichtbar in den Triumphbogen eingemauert (siehe Bild).

Während der Bauarbeiten musste fleißig weiteres Baugeld gesammelt werden, wozu nun auch in hiesigen Zeitungen und anderen Druckwerken Annoncen geschaltet sowie Ansichtskarten verkauft wurden. Außer den „blanken“ Bauwerken ging es schließlich ebenfalls um eine angemessene Innenausstattung wie Altäre, Bänke und um Liturgisches Gerät.

Bereits im folgenden Jahr, am 25. Mai 1899 zum Hochfest Mariä Verkündigung weihte Propst Karl Neuber die Kirche. Sie wurde unter das Patronat des heiligen Josefs gestellt. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, aus verschiedenen Kirchengemeinden, aus der Wirtschaft und aus Berlin und den damaligen Vororten nahmen an der Feier teil. 60 ausgewählte Gäste begingen die Kirchweihe mit einem anschließenden Festessen im Köpenicker Restaurant Kaiserhof.

Im Jahr 1899 wurde ein zweiter Geistlicher eingestellt, der unter anderem weitere Gottesdienste in Pfarrfilialen übernahm, wie in der Heilanstalt Neurahnsdorf, in Oberschöneweide und kurzfristig auch in Rudow. Beide Seelsorger führten darüber hinaus weiterhin Religionsunterricht in den verschiedenen katholischen Gemeinden durch, beispielsweise ab 10. November 1900 in Grünau und ab Ende 1901 noch in Altglienicke. Zur weiteren Verstärkung der Christlichen Missionsarbeit stellte die Cöpenicker Gemeinde im Jahr 1901 drei Barmherzige Schwestern der Congregation des hl. Borromäus ein, für die in der Annenallee die Grunersche Villa angekauft und als Unterkunft hergerichtet wurde.

Im Jahr 1900 wurde die Josefs-Pfarrei dem Archipresbyterium der Stadt Charlottenburg zugeordnet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten sich in allen Filialbereichen so viele Katholiken angesiedelt, dass Abtrennungen von Köpenick vorgenommen wurden, zuerst in Friedrichshagen und in Oberschöneweide, alle anderen oben Genannten folgten schrittweise.

Im Jahr 1912 feierte Cardinal Kopp sein Goldenes Priesterjubiläum, was er auch zum Anlass nahm, die Verdienste von Pfarrer Christoph Karst beim Aufbau der Köpenicker Gemeinde dadurch zu würdigen, dass er ihn zum Erzbischof ad hon. ernannte. Karst selbst beging sein 25jähriges Priesterjubiläum im Januar 1914 mit einem Hochamt. Im gleichen Jahr war die eigene Kapelle der Ehrwürdigen Schwestern in ihrem Heim fertiggestellt und wurde am 9. August 1912 eingeweiht.

Im Ersten Weltkriegs kamen etliche Mitglieder der katholische Gemeinde ums Leben, für welche Trauergottesdienste bzw. Kriegsandachten stattfanden. Außerdem wurde Köpenick 1916 offiziell zur Garnisonstadt, für die Militärangehörigen katholischen Glaubens führte Pfarrer Karst zusätzlich 14tägige Militärgottesdienste durch.

In den 1920er Jahren beeinflusste die Inflation auch das kirchliche Leben in St. Josef: insbesondere waren die Beerdigungskosten „ins Unermessliche“ gestiegen, so dass kommunale Feuerbestattungsvereine großen Zulauf erhielten. Die Berliner Pfarreien (nun in der Gemeinde Groß-Berlin vereinigt) gründeten als Gegenentwicklung das Hilfswerk der Groß-Berliner Pfarreien sowie den umlagefinanzierten Begräbnisbund und konnten damit auch den Ärmeren Angebote für bezahlbare Beerdigungen machen. – Die kirchlichen Vereine hatten wegen der Geldabwertung kaum noch Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, die Gehälter des Pfarrers und des Kaplans mussten gekürzt werden. Um aus der wirtschaftlichen Misere herauszukommen, schlossen sich die Köpenicker Katholiken zum 1. April 1923 dem Gesamtverband der Katholischen Gemeinden Groß-Berlins an.

Ab dem Jahr 1933 war auch in der St.-Josefsgemeinde der politische Umbruch spürbar: Anhänger des Nationalsozialismus marschierten im Ortsteil auf und erschienen auch in der Kirche.

Während der Olympischen Spiele 1936 in Berlin fanden im Ortsteil Grünau des Groß-Berliner Bezirks Köpenick die Ruderwettkämpfe statt. Die dafür angereisten rund 20 Sportler katholischen Glaubens hatten ihren Franziskanerpater P. Jaimes mitgebracht – dieser konnte in der St.-Josef-Kirche an drei Sonntagen Predigten in englischer Sprache halten. Der hiesige Pfarrer stellte aber mit Bedauern fest, dass die erhofften Spenden für das Kirchensäckel ausgeblieben waren.

Nach Pfarrer Langer und Christoph Karst übernahm Alfred Kionka 1930 das Amt das Pfarrers in der Köpenicker Gemeinde, ihm folgte 1936 Emil Hoffmann. Dieser bewies in der Zeit des Nationalsozialismus großen Mut, da er auf Wunsch des Bischofs den aus dem Konzentrationslager entlassenen Kaplan Bruno Schliep in die Gemeinde aufnahm. Zusammen leisteten sie im Zweiten Weltkrieg der Kirche entscheidende Dienste, indem sie eigenhändig Brandbomben vom Dachboden entfernten. Verbote, Einschränkungen und nicht zuletzt der Zweite Weltkrieg beeinflussten das Gemeindeleben, drohten es sogar komplett auszulöschen. Nur die Sakramentenpastorale blieb erhalten, und Religionsunterricht fand getarnt als „Seelsorgestunde“ statt.

Zur Erstausstattung des Kirchenraumes gehörte ein geschnitzter Hochaltar im gotischen Stil, 1901 aufgestellt und nach seiner wichtigsten Darstellung auch Marienaltar genannt. Die Köpenicker Gemeinde hatte ihn bei der Kunstwerkstatt Schweppenstede in Wiedenbrück anfertigen lassen.

Weil in einem Kirchenraum meist wertvolle Devotionalien vorhanden sind, dauerte es nicht lange, bis Diebe in das Gotteshaus einbrachen. Sie entwendeten im Laufe einiger Einbrüche unter anderem mehrere Metallleuchter, ein Aspergil und ein Weihrauchschiffchen.

Das neue Pfarrhaus entstand nach Abriss des früheren Wohnhauses ebenfalls unter Leitung des Architekten Franke, ausgeführt vom Maurermeister Albert Pförtner aus Adlershof. Es hatte auch eine „künstliche Fundierung“ erhalten, das heißt, es wurde auf Pfähle gegründet.

Das zweietagige Backsteingebäude ist auch im gotisierenden Stil gehalten. Die Fassade ist mit glasierten farbigen Ziegeln geschmückt. Betont wird der Bau durch einen übergiebelten Seitenrisaliten und einen runden Eckturm zur Straßenseite hin.

Die Einweihung des Pfarrhauses fand am 3. Februar 1909 statt, die Baukosten betrugen 45.000 Mark. Es bot mit einem großen Gemeinderaum (Konferenzraum) nun Platz für die wachsende Zahl an christlichen Aktivitäten, auch für die Kirchenvereine wie dem Arbeiterverein, einem Rosenkranz-Verein, einem Zentrumsverein oder den Vincenzverein (zur „Betreuung gefährdeter und verwahrloster Jünglinge und Knaben“). Das Pfarrhaus wurde so bald zu einem zentralen Punkt für die Gemeindemitglieder, um in Zeiten und Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs Trost und Schutz zu erlangen.

Im Kirchengebäude musste die Ausstattung wie die Heizung und die elektrische Beleuchtung in den 1910er Jahren erneuert, vor allem aber modernisiert, werden. Schließlich waren weitere Ausgaben zu planen: das Wasserbauamt forderte die Pfarrei auf, „das Bohlwerk“ am Kirchengrundstück dringend zu reparieren. Für solcherlei Instandsetzungen war bereits ein Geldbetrag gesammelt worden (vor der Inflation mit einem Wert von 1500 Mark), das die „Inflation aber fortgeschwemmt hatte“. Helfen konnte der katholische Gesamtverband, der das Geld zur Verfügung stellte mit der Weisung „dass aber auch die Gemeinde tut, was in ihren Kräften steht“.

Das Dach des Kirchturms war mittlerweile defekt, sodass es 1925 erneuert werden musste.

Für die Innenausstattung hatte die Gemeinde einen zweiten Altar bei der früheren Firma Schweppenstede in Auftrag gegeben, der Herz-Jesu-Altar wurde 1929 eingeweiht, er hatte 1000 Mark gekostet.

Im Jahr 1935 wurde das Pfarrhaus einer gründlichen Renovierung unterzogen.

Auf Veranlassung von Pfarrer Hoffmann fand im Jahr 1937eine zweite gründliche Renovierung der Kirche statt. Für einen Betrag von rund 23.000 Mark wurden

Beim Wiedereinräumen erhielt der Marienaltar einen zurückversetzten Platz, weil der Herz-Jesu-Altar nicht wieder aufgestellt wurde („er entsprach in seinem Stil in keiner Weise dem Marienaltar“) und die Kanzel wurde ebenfalls versetzt.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Kirchengebäude durch Bombentreffer und Luftminen schwere Beschädigungen, vor allem zersplitterten Fenster und Türen, die Dächer des Turmes und des Kirchenschiffs zerbrachen, so regnete es in das Innere. Zur Weihnachtszeit 1943/1944 lag sogar eine Schneedecke auf dem Altar. Trotzdem oder gerade deswegen waren viele Gläubige zur Andacht gekommen und Pfarrer Hoffmann hielt eine kurze zu Herzen gehende Predigt.

Nach Beendigung des Krieges waren es die Ehrwürdigen Schwestern in Köpenick, die ihre Kapelle in der Annenallee zuerst wieder hergerichtet hatten, so dass hier das „erste Friedensgebet“ abgehalten werden konnte.

Die Gemeinde St. Josef hatte nun bereits wieder 4500 Mitglieder auch durch Zulauf zahlreicher Heimatvertriebener aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten; sie arrangierten sich mit der neuen politischen Situation in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. in der DDR.

Durch den Bau der Berliner Mauer wuchs die Gemeinde enger zusammen, es wurden Familienkreise gegründet und die religiöse Kinderwoche eingeführt. Nach den Empfehlungen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 bis 1965) und den Beschlüssen der Berliner Bischofskonferenz (1974) erfolgte auch in Köpenick die Gründung eines Pfarrgemeinderats.

1984 wurde Franz Scholz neuer Pfarrer und hatte dieses Amt bis Ende März 2013 inne.

Ein ehrenamtlicher Kirchenchor gründete sich, eine Lektoren- und Kantorengruppe folgten. Eine erneute Herausforderung für die Gemeinde bestand zurzeit der politischen Wende 1989. Die Gemeindemitglieder hatten sich gesellschaftlich, politisch und kirchlich neu zu orientieren.

Noch im Mai 1945 gelang es den verbliebenen Gemeindemitgliedern, ihr Gotteshaus bis auf die Kirchturmspitze provisorisch wieder herzustellen. Die Dächer konnten geschlossen werden, anstelle der Fenster wurden Glasflaschen eingebaut und im oberen Bereich der Altarfenster baute die Fa. Puhl und Wagner Lüftungsklappen ein, geschmückt mit farbigen Darstellungen der 7 heiligen Sakramente. Der hohe Kirchturm wurde nicht wieder aufgebaut, sondern mit einem verkürzten Satteldach abgeschlossen. Die Glocken waren nicht zerstört worden.

Auch das Pfarrhaus war durch die Kriegshandlungen stark beschädigt. Es wurde nach Erledigung der Arbeiten am und im Gotteshaus ebenfalls repariert.

Am 7. Januar 1962 verlor die Gemeinde den Marienaltar, er „verbrannte nächtens restlos“, weil eine Weihnachtskrippe in Flammen aufgegangen war.

Zwischen 1957 und 1968 erfolgte wiederum eine umfassende Renovierung der Kirche. Unter Beachtung der 1963 beschlossenen Liturgiereform wurde der Innenraum vereinfacht, bezogen vor allem auf die Sakramentalien und die Kirchenkunst.

Die provisorischen Flaschenfenster wurden 1958 durch drei bleiverglaste farbige Fenster in moderner Ausführung in der Apsis ersetzt, die Szenen aus dem Leben Jesu und den heiligen Josef darstellen. Sie stammen aus der Werkstatt des Künstlers Gerd Olbrich.

Bei den umfangreichen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten der Fassaden und des Innenraumes zwischen 1993 und 1999, die der Architekt Martin Stachat leitete, wurden die Holzdecke, der Altar, der Ambo, das Gestühl und der Fußboden erneuert sowie eine moderne Heizung installiert. Der ursprüngliche neogotische Charakter wurde jedoch weitestgehend wieder angestrebt. Das Interieur erhielt eine neue zurückhaltende Farbigkeit. Die Gemeinde überlegte, die Turmspitze wieder aufbauen zu lassen.

Seit jeher gehört soziales Engagement zu den Aufgaben der Gemeinde, die das St.-Josef-Stift, eine Kita, betreibt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Gesprächsgruppen und Kreise mit Möglichkeiten der Begegnung und Glaubensvermittlung.

Im Jahr 2003 erfolgte eine Zusammenlegung mit der katholischen Gemeinde St. Franziskus im Köpenicker Ortsteil Friedrichshagen. Diese war ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Pfarrei Köpenick hervorgegangen.

Die Schließung einiger Großbetriebe durch die gesellschaftlichen Umbrüche im Bereich der Gemeinde war nicht einfach. Eine Belebung der kirchlichen Verbandsstrukturen wie der Bildung der Kolpingsfamilie und der Katholischen Frauengemeinschaft sowie der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend sorgten für eine gewisse Gegensteuerung.

Während der Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten an der Kirche in den 1990er-Jahren fanden die Gottesdienste in der nahegelegenen evangelischen St. Laurentiuskirche statt.

Im Sommer 1999 beging die katholische St.-Josefgemeinde Köpenick eine Festwoche (29. Mai bis 6. Juni) aus Anlass der 100-Jahrfeier der Kirchenweihe. Es gab Konzerte, eine Ausstellung zur Geschichte, Auftritte von fünf Kirchenchören und Messen.

Das Kirchengebäude, ein weiß verfugter Backsteinbau, ist eine Saalkirche mit dreiseitig geschlossenem Chor (“3⁄8-Schluss) im Stil der Neogotik. Die Apsisseite zeigt zur Dahme hin und ist in Verlängerung des inneren Triumphbogens mit einem Ziergiebel geschmückt. Bei den Reparaturarbeiten der 1990er Jahre erhielt das Satteldach eine neue Schieferdeckung. Beidseitig sind Gauben symmetrisch über die Dachschräge angeordnet.

Zum Abfangen der Baulasten sind stummelartige höhenabgestufte Strebepfeiler an den Gebäudeseiten verankert.

Die Höhe des Turmes vom Erdboden bis zur Spitze betrug ursprünglich 41,40 Meter. Der Architekt hatte noch einen Meter höher geplant, was die Baubehörde bei der Erteilung der Baugenehmigung einkürzte. Nach den Kriegsschäden 1945 wurde der Turm bis auf seinen Stumpf zurückgebaut und schließlich ebenfalls mit einem Satteldach, gegen das Haupthaus um 90 Grad gedreht, abgeschlossen. Längere Zeit diskutierten die Kirchenverantwortlichen die Frage, ob der Turm in seiner ursprünglichen Form wieder aufgebaut werden solle. Das wird wohl aus statischen Gründen nicht mehr möglich sein.

Samt First ist der Turm nun nur 23,20 Meter hoch und erhielt bei den letzten Instandsetzungsarbeiten eine Eindeckung mit Kupferblechen. Mittig auf dem Dachfirst erhebt sich das meterhohe metallene Kreuz als weithin sichtbares Zeichen.

Trotz seiner verringerten Höhe dominiert der Westturm die Ansicht des Gotteshauses von der Straßenseite aus. Im quadratischen Kirchturmstumpf (Grundriss (5 m × 5 m) führt eine Treppe direkt in die Glockenstube. Dieser Raum trägt auf allen vier Seiten lange hohe Schallöffnungen.

Ein übergiebeltes Rundbogen-Portal bildet den Haupteingang zum Gotteshaus am Turmfuß.

An den Turmfuß angeschmiegt steht auf der Südwestseite ein eingeschossiger Viertelrundbau mit der Treppe zur Empore.

Im Glockenstuhl befindet sich das dreistimmige Geläut. Die mittlere Glocke ist über der kleinen und der großen Glocke aufgehängt. An den Schultern der Gussstahlglocken befindet sich die Inschrift „Bochumer Verein, Bochum, 1898“; sie wurden zur Weihe der Kirche vom Bochumer Verein gegossen. Sie werden von einem elektrischen Läutewerk bewegt und sind im Molldreiklang d’, f’, a’ gestimmt.

Die Vierung unter dem Kirchturm stellt zugleich den Eingangsbereich in den Kirchenraum dar und ist mit Ganzglastüren zum Hauptschiff abgegrenzt. Das Kirchenschiff ist mit einem Tonnengewölbe abgeschlossen.

Der frühere Hochaltar im Zentrum des Chorraumes, im Ergebnis der Liturgiereform abgebaut, wurde im Auftrag der Kirchengemeinde durch einen mit dunkel gebeiztem Naturholz gestalteten Altar ersetzt. Er zeigt in groben Umrissen das Volk Gottes. Darüber hinaus bilden nun ein Ambo (aus gleichem Holz wie der Altar gefertigt) sowie ein schlichtes Taufbecken und ein Tabernakel die Ausstattung des Altarraumes. Auch die auf dem Boden aufgestellten Leuchter sind aus groben Hölzern passend geformt.

Die Säule für das Taufbecken ist – wie Ambo, Altarmensa und der Tabernakel in der südlichen Kapelle – aus dunkel gebeizten naturfarbenem Holz gestaltet, deren unterschiedlich klare Geometrie die Idee der Dreifaltigkeit wiedergibt. Die Vordertüren des Tabernakelschranks scheinen das Allerheiligste zu umhüllen und zu schützen oder es auch zu öffnen.

Die früheren Altarfenster gingen Ende des Zweiten Weltkriegs verloren. Nach einem längeren Provisorium konnten im Jahr 1958 Glasgemälde von Gert Olbrich eingesetzt werden.

Die Fenster im Hauptschiff sind dreibahnige ebenfalls bunte Spitzbogenfenster, an jeder Längsseite fünf. Ein Rahmen aus dunklen Klinkern überzeichnet die Spitzbogenform zum Inneren hin.

An den Brüstungen der hölzernen Orgelempore sind Schnitzfiguren aus dem früher in der Kirche vorhandenen Hochaltar angebracht. Unter der Empore befinden sich beiderseits des Eingangsbereichs Beichtstühle, mit den Schnitztafeln des Kreuzwegs geschmückt. Sie erhielten diesen Platz im Jahr 1937 nach Empfehlungen des Berliner Bildhauers Hans Lottermann.

Im Jahr 1993 verlegten Handwerker einen neuen Fußboden, der das vorherige Parkett ersetzte. Ein in mehreren Graustufen gehaltenes Steinmosaik, unter Mitarbeit des Kunstmalers Siegfried Schütze entworfen, nimmt das Licht- und Schattenspiel im Kircheninneren auf. Zum Chorraum hin weitet sich der Gang, und die Fliesentöne sind heller. Das Tonnengewölbe trägt eine in Querrichtung kassettenförmig gegliederte Decke. Über den Seitengängen vor den Fenstern sind in verschiedenen Längen abgestufte moderne Punktlichtquellen aufgehängt.

Auf der Empore befindet sich die 1973 als Opus 1992 von der Firma Sauer (Frankfurt/Oder) gebaute Orgel mit mechanischer Spiel- und Registertraktur. Sie hat folgende Disposition:

Folgende Seelsorger waren in der Cöpenicker Gemeinde und der späteren St. Josef-Kirche tätig:

Ihnen allen standen meist Kaplane oder Küster zur Seite, die ebenfalls im Pfarrhaus wohnten.

Koordinaten:

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Athletics at the Inter-Allied Games

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The athletics competition at the Inter-Allied Games was held at the Stade Pershing from 22 June to 6 July 1919 in Paris, France. The event was open to all military personnel from countries that were among the Allies of World War I.

The athletics competition consisted of 24 men’s events, 20 of which counted towards the team scores. The standard international judging rules were applied, with field event results measured in metres, and the winner of the track event being timed by three judges separately. The 10-kilometre cross country running competition (not a medal event here) covered natural landscapes around the Joinville-le-Pont with a start and finishing point within the stadium. The reduced-distance 16,000 m marathon was organised similarly, except the extra-stadium course were the local streets in the area.

The Americans, headed by team captain and Olympic medallist Richard Byrd and featuring a number of college-level athletes, clearly topped the points table with 92 compared to runner-up France with 12. Points were assigned on a by-event basis of one point for third, two points for second, and three points for first. The gathering marked a key development of the sport of track and field within France, as American personnel and YMCA sports coaches both coached and exhibited the various common American events at that time.

The foremost track athletes at the games were Charley Paddock, who won a 100 metres/200 metres sprint double, and Robert Simpson, who completed a similar feat in the hurdles. Frenchman Jean Vermeulen won a long-distance running double by taking the cross country and modified marathon titles, despite having a crippled arm from the war. The 200 metres hurdles event was won by Simpson in a time just one fifth of a second short of the world record at that time, even though the athletes had the disadvantage of one of the hurdles being misplaced by a margin of two metres. The American’s winning time of 1:30.8 in the 4×200 metres relay was declared a new world record at the time, but was later discovered to be inferior to a time run at the Penn Relays one month earlier.

An unorthodox addition to the track and field events was the hand grenade throwing competition. This non-point-scoring event consisted of throwing for distance rather than accuracy and the winning distance of 245 feet and 11 inches, set by American military chaplain Fred Thomson, was declared a new world record. Two other non-point-scoring events were reserved for men who had served as part of an Army of Occupation during the war: a long jump contest and a 4×200 metres relay race. In that relay race the Italian team protested the victory, but a subsequent run-off resulted in the same outcome, with France first and Italy second. The hammer throw was absent from the programme, but two Americans—Pat Ryan and William McCormick—gave a demonstration of their speciality event.

  Host nation (France)

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Výsluní

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Géolocalisation sur la carte : République tchèque

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Výsluní (en allemand : Sonnenberg) est une ville du district de Chomutov, dans la région d’Ústí nad Labem, en République tchèque. Sa population s’élevait à 390 habitants en 2017.

Výsluní se trouve à 13 km à l’est de Chomutov, à 62 km au sud-ouest d’Ústí nad Labem et à 96 km au nord-ouest de Prague.

La commune est limitée par l’Allemagne et Hora Svatého Šebestiána au nord, par Křimov, Málkov et Místo à l’est, par Kadaň et Klášterec nad Ohří au sud, et par Domašín et Kryštofovy Hamry à l’ouest.

La première mention écrite du village de Výsluní remonte à 1292.

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Robert Brustein

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Robert Sanford Brustein (born April 21, 1927) is an American theatrical critic, producer, playwright, writer and educator. He founded both the Yale Repertory Theatre in New Haven, Connecticut, and the American Repertory Theatre in Cambridge, Massachusetts, where he remains a creative consultant, and was the theatre critic for The New Republic. He comments on politics for the Huffington Post.

Brustein is a senior research fellow at Harvard University and a distinguished scholar in residence at Suffolk University in Boston. He was elected to the American Academy of Arts and Letters in 1999 and in 2002 was inducted into the American Theatre Hall of Fame. In 2003 he served as a senior fellow with the National Arts Journalism Program at Columbia University, and in 2004 and 2005 was a senior fellow at the National Endowment for the Arts Arts Journalism Institute in Theatre and Musical Theatre at the University of Southern California.

Brustein was born in New York City. His parents were Max, a businessman, and Blanche (Haft) Brustein. He was educated at The High School of Music & Art, and Amherst College, where he received a BA in 1948 (briefly studying in the medieval history graduate program), the Yale School of Drama for a year studying dramatic literature and criticism, and Columbia University, where he received an MA in 1950 and a PhD in 1957 in dramatic literature and cultural criticism, supervised by Lionel Trilling. During this time, he served in the Merchant Marine on tankers and Victory ships, and later at Kings Point Academy on Long Island. He also held a Fulbright Fellowship to study in the United Kingdom from 1953 to 1955, where he directed plays at the University of Nottingham. After teaching at Cornell University, Vassar College, and Columbia, where he became a full professor of dramatic literature in the English department, he became Dean of the Yale School of Drama in 1966, and served in that position until 1979. It was during this period, in 1966, that he founded the Yale Repertory Theatre.

In 1979, Brustein left Yale for Harvard University, where he founded the American Repertory Theatre (ART) and became a professor of English. At Harvard, he founded the Institute for Advanced Theater Training. He retired from the artistic directorship of ART in 2002 and now serves on the faculty of the institute. He has been a distinguished scholar in residence since 2007 at Suffolk University, where he teaches courses in Shakespeare Analysis. As the artistic director of Yale Rep from 1966 to 1979, and of ART from 1980 to 2002, Brustein supervised over 200 productions, acting in eight and directing twelve.

Brustein was the theatre critic for The New Republic from 1959 to “about 2000”, and contributes to the Huffington Post. He is the author of sixteen books on theatre and society:

Brustein was the writer and narrator of a WNET television series in 1966 called The Opposition Theatre. He also comments on contemporary social and political issues for the Huffington Post.

In 1996 and 1997, Brustein was involved in an extended public debate – through their essays, speeches and personal appearances – with African-American playwright August Wilson about multiculturalism, color-blind casting, and other issues where race impacts on the craft and practice of theatre in America.

As a playwright, Brustein has both authored plays and adapted the material of other authors.

During his tenure at ART, Brustein wrote eleven adaptations, including Henrik Ibsen’s The Wild Duck, The Master Builder, and When We Dead Awaken, the last directed by Robert Wilson; Three Farces and a Funeral, adapted from the works and life of Anton Chekhov; Luigi Pirandello’s Enrico IV; and Brustein’s final production at ART, Lysistrata by Aristophanes, directed by Andrei Serban.

Adaptations which he also directed while at ART include a Pirandello trilogy: Six Characters in Search of an Author, which won the Boston Theatre Award for Best Production of 1996, Right You Are (If You Think You Are), and Tonight We Improvise; Ibsen’s Ghosts, Chekhov’s The Cherry Orchard, Strindberg’s The Father, and Thomas Middleton’s The Changeling.

Brustein also conceived and adapted the musical Shlemiel the First, based on the stories of Isaac Bashevis Singer and set to traditional klezmer music, which was directed and choreographed by David Gordon. After the original presentation in 1994 at ART and in Philadelphia at the American Music Theatre Festival, who co-produced the show, Shlemiel the First was revived several times in Cambridge and subsequently played at the Lincoln Center Serious Fun Festival, the American Conservatory Theatre in San Francisco, and the Geffen Playhouse in Los Angeles, as well as touring theatres on the east coast of Florida and in Stamford, Connecticut. The play has also been produced at Theater J in Washington, D.C.. A remount of the original David Gordon production was presented by Peak Performances at Montclair State University’s Kasser Theatre in January 2010, and went on to a three-week run at New York University’s Skirball Center for the Performing Arts.

Brustein’s new klezmer musical, with composer Hankus Netsky, The King of Second Avenue, an adaptation of Israel Zangwill’s The King of the Schnorrers, was produced at the New Repertory Theatre in 2015.

Brustein’s full-length plays include Demons, Nobody Dies on Friday, The Face Lift, Spring Forward, Fall Back, and his Shakespeare Trilogy The English Channel, Mortal Terror, and “The Last Will.”

Demons, which was broadcast on WGBH radio in 1993, had its stage world premiere as part of the American Repertory Theatre New Stages Season. Nobody Dies on Friday was given its world premiere in the same series and was presented at the Singapore Arts Festival and the Pushkin Theatre in Moscow. It was included in Marisa Smith’s anthology New Playwrights: Best Plays of 1998.

Spring Forward, Fall Back was produced in 2006 at the Vineyard Playhouse on Martha’s Vineyard and at Theater J in Washington. The English Channel was produced at the C. Walsh Theatre of Suffolk University in Boston and at the Vineyard Playhouse in the fall of 2007. In the Fall of 2008, it played at the Abingdon Theatre in New York where it was nominated for a Pulitzer Prize.

His short plays Poker Face, Chekhov on Ice, Divestiture, AnchorBimbo, Noises, Terrorist Skit, Airport Hell, Beachman’s Last Poetry Reading, “Sex For a Change”, and Kosher Kop were all presented by the Boston Playwrights’ Theatre and form a play called “Seven/Elevens.

Brustein is also the author of Doctor Hippocrates is Out: Please Leave a Message an anthology of theatrical and cinematic satire on medicine and physicians, commissioned by the Institute for Healthcare Improvement for its 2008 convention in Nashville. Brustein’s musical satire, Exposed, was performed in 2014 at the Martha’s Vineyard Playhouse.

Brustein has been the recipient of many awards and honors, including:

In addition, Brustein received the Pirandello Medal, and a medal from the Egyptian government for contributions to world theatre. His papers are housed at the Howard Gotlieb Archival Research Center at Boston University.

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Sterup

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Sterup ist eine Gemeinde in der Landschaft Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holsteins.

Sterup liegt etwa 21 Kilometer südöstlich von Flensburg nahe der Bundesstraße 199 nach Kappeln. Zum Gemeindegebiet gehören der Ortsteil Grünholz (dänisch: Grønholt) sowie Birristoft (Berristoft oder Berritstoft), Boltoft, Bremholm, Brunsbüll (Brunsbøl), Dingholz (Tingskov), Osterholm (Østerholm), Rackbüll (Ragebøl), Schadelund (Skadelund, auch Skardelund), Schnabe (Snabe, auch Snave) und Sterupgaard.

Die spätromanische St.-Laurentius-Kirche wurde 1230 erbaut.

Im Jahr 1983 wurde eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Sterup und der Royal Navy geschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurde die Gemeinde während der Kieler Woche von Vertretern der britischen Marine besucht. Diese gegenseitigen Besuche erfolgten bis Anfang 2000.

Am 24. März 1974 wurde die damalige Gemeinde Grünholz eingegliedert.

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft Sterup seit dem 6. Mai 2018 sieben Sitze und die CDU sechs Sitze.

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Sandra Hansen von der Wählergemeinschaft Sterup.

Blasonierung: „In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken. Im goldenen Schildfuß der schwarze Steruper Allmanns-Schleef.“

In Sterup befinden sich mehrere Handwerks-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetriebe.

In der Liste der Kulturdenkmale in Sterup stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Ahneby | Alt Bennebek | Arnis | Ausacker | Bergenhusen | Böel | Böklund | Bollingstedt | Boren | Borgwedel | Börm | Böxlund | Brodersby-Goltoft | Busdorf | Dannewerk | Dollerup | Dörpstedt | Eggebek | Ellingstedt | Erfde | Esgrus | Fahrdorf | Freienwill | Gelting | Geltorf | Glücksburg (Ostsee) | Grödersby | Groß Rheide | Großenwiehe | Großsolt | Grundhof | Handewitt | Harrislee | Hasselberg | Havetoft | Hollingstedt | Holt | Hörup | Hürup | Husby | Hüsby | Idstedt | Jagel | Janneby | Jardelund | Jerrishoe | Jörl | Jübek | Kappeln | Klappholz | Klein Bennebek | Klein Rheide | Kronsgaard | Kropp | Langballig | Langstedt | Lindewitt | Loit | Lottorf | Lürschau | Maasbüll | Maasholm | Medelby | Meggerdorf | Meyn | Mittelangeln | Mohrkirch | Munkbrarup | Neuberend | Nieby | Niesgrau | Norderbrarup | Nordhackstedt | Nottfeld | Nübel | Oersberg | Oeversee | Osterby | Pommerby | Rabel | Rabenholz | Rabenkirchen-Faulück | Ringsberg | Rügge | Saustrup | Schaalby | Schafflund | Scheggerott | Schleswig | Schnarup-Thumby | Schuby | Selk | Sieverstedt | Silberstedt | Sollerup | Sörup | Stangheck | Stapel | Steinberg | Steinbergkirche | Steinfeld | Sterup | Stolk | Stoltebüll | Struxdorf | Süderbrarup | Süderfahrenstedt | Süderhackstedt | Taarstedt | Tarp | Tastrup | Tetenhusen | Tielen | Tolk | Treia | Twedt | Uelsby | Ulsnis | Wagersrott | Wallsbüll | Wanderup | Wees | Weesby | Westerholz | Wohlde

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SEAT Panda

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SEAT Panda var en tredørs mikrobil, som i opbygningen og delvist også motoren svarede til den italienske søstermodel Fiat Panda.

I 1979 indgik Fiat og SEAT en aftale om at producere to næsten identiske bilmodeller, men inden introduktionen af den nye SEAT Panda i sommeren 1980 ophævede italierne aftalen og forlangte derfor høje licensgebyrer for SEAT’s produktion af en italiensk konstrueret model.

SEAT Panda 45 havde, ligesom sin italienske pendant, en 903 cm³-motor fra SEAT 127, som var effektreduceret til 29 kW/40 hk. Derudover fandtes SEAT Panda 35 med 843 cm³-motor fra SEAT 133 med 25 kW/34 hk. Den italienske Panda 30 med tocylindret motor fra Fiat 126 blev ikke fremstillet i en SEAT-udgave.

Som spansk specialitet lavede SEAT en SEAT Panda Furgoneta Comercial uden bageste sideruder. Bagsædet manglede ligeledes ligesom på den tilsvarende version af SEAT 600, hvorfor bilen kunne betragtes som lille varebil.

I 1983 trådte SEAT de første skridt i retning væk fra Fiat og mod Volkswagen, som havde overtaget ansvaret for fabrikken i Barcelona. Dette medførte introduktionen af specialmodellerne SEAT Panda Marbella, SEAT Panda Montana og SEAT Panda Bavaria med mere udstyr og facelift.

I 1985 suppleredes Furgoneta Comercial af SEAT Trans, som var en Panda med lukket eller glaseret kasseopbygning bagtil.

Efterfølgerne SEAT Marbella og Terra kom på markedet i efteråret 1985. Modifikationerne af Fiat Pandas undervogn kom ikke til SEAT.

SEAT Panda Marbella

SEAT Trans

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Daosheng

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Daosheng 道生, philosophe et traducteur chinois, moine bouddhique chinois (v. 360-434), fondateur de l’école du Nirvana qui fut importante sous le règne de l’empereur Wu des Liang.

Élève doué, il commença ses études au monastère du mont Lu Shan où il devint l’un des principaux disciples de Huiyuan (de 397 à 401). Il y étudia notamment les texte de l’école Sarvastivada sous la direction de Sanghadeva. Vers 405, il se rend à Chang’an où il collabore à la traduction du Sutra du Lotus et du Vimalakirti sutra au sein de l’école de traduction de Kumarajiva dont il devient l’un des « quatre grands disciples », puis retourne auprès de Huiyan au mont Lu pour y achever son existence. Il y étudie alors le Sutra du Nirvana et l’impose comme la référence de l’école du Nirvana qui s’implante alors en Chine.

Dans son interprétation de ce sutra, censé contenir l’enseignement ultime du Bouddha, Daosheng considère le Mahayana comme une voie de salut universel. Tous les êtres, y compris ceux qui n’ont pas la foi, possèdent la bouddhéïté ou nature de Bouddha. Il n’y a donc pas de différence entre la vacuité, vérité ultime des sutra de la sagesse et la bouddhéïté du sutra du Nirvana.

Selon Daosheng, la bouddhéïté se réalise d’un seul coup par une illumination instantanée et subite. C’est cette bouddhéïté présente en chacun qui entre dans le Nirvana, le samsara n’étant que le chemin conduisant à cette union finale avec Bouddha. Si une pratique préliminaire est nécessaire pour parvenir au “but ultime”, elle ne se confond pas avec l’expérience de l’illumination qui est soudaine, parfaite, immédiate et indivisible. On peut donc s’y préparer, mais on ne peut pas l’acquérir petit à petit. Pour Daosheng, bouddhéïté et vacuité sont donc synonymes de Nirvana, état suprême dénué de qualité et de forme, mais accompagné d’un intense sentiment de félicité. La boudhéïté étant immanente à tous les êtres, Daosheng niait l’existence d’une Terre pure tel que l’enseignait Huiyan et développait une théorie de la rétribution selon laquelle les actes bénéfiques ne produisent pas de Karma. Celui-ci provient de l’activité de l’esprit. Si l’on mène une vie active tournée vers le bien, tout en s’efforçant de neutraliser les mouvements de son esprit, on transcende la loi du Karma et par là le samsara.

Ses thèses, considérées comme révolutionnaires furent d’abord mal accueillies et provoquèrent son exclusion de la communauté monastique. Mais, après la traduction complète du sutra du Nirvana, Daosheng fut réhabilité.

Ses thèses sur l’universalité du Mahayana, sur la bouddhéïté et l’illumination soudaine jouèrent un grand rôle dans le bouddhisme chinois ultérieur, donnant le départ du débat entre gradualisme et subitisme et contribuant à donner au bouddhisme chinois ses tendances les plus caractéristiques.

De l’œuvre de Daosheng ne subsistent que quelques fragments conservés dans des ouvrages collectifs et les commentaires de ses traductions.

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al-Qaeda safe house

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Al-Qaeda is understood[by whom?] to have operated a number of safe houses, some of which were used as training centres.

American intelligence analysts justified the extrajudicial detention of some Guantanamo suspects because they stayed in what they characterized as an Al Qaeda safe house. American intelligence analysts also justify the detention of suspects who stayed in an Al Qaeda guest house, a Taliban safe house or a Taliban guest house.

In the first Seton Hall report, Mark Denbeaux writes that guest houses and/or safe houses are mentioned in the evidence against 27% of detainees. Denbeaux states that “In the region, the term guest house refers simply to a form of travel accommodation” and “Stopping at such facilities is common for all people traveling in the area.” A response to that report written by West Point’s Combating Terrorism Center argued that “the Seton Hall report inaccurately defines the term ‘safe-house’ – a well-known tool leveraged by criminals and terrorists to facilitate discreet movement of associates – as an innocuous residence used by American tourists and travel agencies.” Denbeaux responded that the Seton Hall study had “used the Department of Defense’s terms objectively and accepted their plain meanings” and that “West Point does not provide any basis for equating guest houses and safe houses other than the obvious problem with detaining an individual in part based on his stay in a ‘guest’ house.”

The CTC report states that:

Safe-houses, sometimes referred to as ‘guest-houses,’ facilitate an individual’s ability to discreetly (sic) transit from one location to another by providing them with a place to spend the night, acquire resources, obtain false documentation or secure modes of transportation. Organized crime syndicates, terrorist networks and traffickers all rely on safe-houses to move people from place-to-place. They may be houses, apartments, mosques, stores, refugee camps, barracks, or any other type of infrastructure that houses individuals involved in nefarious activities.

Al-Qa`ida, the Taliban and their associates have leveraged the safe-house network to great ends, particularly in Afghanistan and Pakistan. Many of these houses and apartments, which had been run for the specific purpose of ensuring safe passage for associates of those movements, have been identified by the United States in its ongoing counterterrorism operations.

Benjamin Wittes and his colleagues at the Brookings Institution noted in January 2010 that different judges reviewing the habeas petitions for different Guantanamo captives had reached conflicting conclusions on the common issue of whether an alleged stay in a suspect guest house indicated terrorist affiliation strongly enough to justify continued detention. Wittes and his colleagues, in their analysis of the documents from the first 558 Combatant Status Review Tribunals, reported that continued detention was found justified for 130 Guantanamo captives at least in part because they “stayed in Al Qaeda, Taliban, or other guest- or safehouses.”

Joseph Felter and his colleagues, in “An Assessment of 516 Combatant Status Review Tribunal (CSRT) Unclassified Summaries”, found that 24 percent of the Summary of Evidence memos, or 122 of the 516 they analyzed, justified the continued detention of a captive due to claims of stays in a suspicious guest house or safe house.

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Unité urbaine de Venerque

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Géolocalisation sur la carte : France

Géolocalisation sur la carte : France

L’unité urbaine de Venerque est une unité urbaine française centrée sur la ville de Venerque, département de la Haute-Garonne.

En 2010, selon l’Insee, l’unité urbaine de Venerque est composée de quatre communes, toutes situées dans l’arrondissement de Muret, subdivision administrative du département de la Haute-Garonne.

L’unité urbaine de Venerque appartient à l’aire urbaine de Toulouse.

En 2010, l’Insee a procédé à une révision des délimitations des unités urbaines de la France; celle de Venerque est composée de quatre communes.

Liste des communes appartenant à l’unité urbaine de Venerque selon la nouvelle délimitation de 2010 et sa population municipale en 2010 (liste établie par ordre alphabétique) :

L’évolution démographique ci-dessous concerne l’unité urbaine selon le périmètre défini en 2010.

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Asian psychology

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Asian psychology is a branch of cultural psychology that studies psychological concepts as they relate to Asian culture. Psychologists studying these issue are often aligned with cross-cultural psychology.

As pointed out by Shinobu Kitayama, professor of psychology and Director of the Culture & Cognition Program at the University of Michigan, culture can have a profound impact on the way people think about and perceive the world around them. East Asians may think differently from Westerners (See also, Cultural differences in self-concept and Self-construal.) Kitayama proposed that unlike the traditional American point-of-view which accentuates the importance of one’s self and makes oneself independent, an Asian will instead feel more interdependent.

Asian psychologists wanted to have an expanding role in the science of psychology, but felt limited due to the heavy western influence. Predominant figures in Asian psychology are Quicheng Jing in China, Hiroshi Azuma in Japan, Ku-Shu Yang in Taiwan, and Durganand Sinha in India.

The Asian American Journal of Psychology® is the official publication of the Asian American Psychological Association and is dedicated to research, practice, advocacy, education, and policy within Asian American psychology. The Journal publishes empirical, theoretical, methodological, and practice oriented articles and book reviews covering topics relevant to Asian American individuals and communities, including prevention, intervention, training, and social justice. Particular consideration is given to empirical articles using quantitative, qualitative, and mixed methodology.

The Asian Journal of Social Psychology stimulates research and encourages academic exchanges for the advancement of social psychology in Asia. It publishes theoretical and empirical papers by Asian scholars and those interested in Asian cultures and societies.

The Asian Journal of Social Psychology is partly funded by a Grant-in-Aid for Publication of Scientific Research Results from the Japan Society for the Promotion of Science.

AAPA was founded in 1972 and is the largest organization of faculty, students, researchers, and practitioners interested in Asian American psychology. Our members and initiatives have positively impacted psychological treatment, education, training, research, policy and social justice advocacy, through research dissemination, organizational policy statements and collaboration with other psychological organizations for publications, training initiatives, and disseminating resources for serving Asian American communities.

Over the years, the contribution to the study of psychology was done mostly by US European psychologists, however, in recent years this has been changing. More Asian countries than ever before are contributing to psychology at an ever increasing rate.

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